GREINBACH. Nach dem Int. FIA-Zone-Championat hat der oberösterreichische Rallycrosser Alois Höller (Ford Focus) nun auch in der heimischen Staatsmeisterschaft die Nase vorne: Mit einem dritten Platz im heutigen Rennen im Greinbach in der Steiermark setzte sich der Mühlviertler an die Spitze des Zwischenklassements.

Höller tat dies, ohne im entscheidenden Finale in den Tagessieg auch nur einen Meter zu fahren: Beim Start kollabierte das Getriebe an seinem RUBBLE MASTER Ford Focus: „Auf einmal hat es einen Kracher gemacht und die Mühle ist gestanden“, sagte Höller nach dem Rennen. In dem dünn besetzten Feld wurde er dennoch als Dritter gewertet, der Sieg ging an den Niederösterreicher Max Pucher (Ford Fiesta).

Jetzt hofft der Oberösterreicher, dass er seinen Boliden bis zum nächsten Lauf in 14 Tagen im tschechischen Sosnova wieder fit bekommt. „Mit dem Getriebe hatten wir noch nie Schwierigkeiten. Ich muss jetzt schauen, was kaputt ist und dass ich rasch zu den notwendigen Teilen komme“, meinte Alois Höller, den in den letzten Rennen die „Defekthexe“ fest im Griff hat: Nach zwei Motorschäden ist der Getriebedefekt der bereits dritte schwerwiegende Schaden in Serie.

Bernhard Haudum
Presseservice

GÖTZENDORF. Gleich zwei Herausforderungen warten am kommenden Wochenende auf den oberösterreichischen Rallycrosser Alois Höller (Ford Focus): Einerseits bekommt er es beim Rennen im tschechischen Sosnova mit harter internationaler Konkurrenz zu tun – und andererseits muss er die zuletzt anfällige Technik an seinem Boliden in den Griff bekomme.

„Es ist zum Verrücktwerden: Nach dem Getriebedefekt zuletzt in Greinbach macht jetzt der Motor neuerlich Probleme – ich hoffe, dass wir das bis zum Wochenende hin bekommen“, beschreibt der Götzendorfer die Technik-Troubles. Konkret stimmt dabei an dem mehr als 550 PS starken Triebwerk im Motormanagement etwas nicht: „Kolben und Zylinderkopf gehen extrem schnell kaputt. Wir waren gestern am Prüfstand, um die Ursache dafür auszusortieren“, erzählt der vielfache Champion.

Rein sportlich wartet auf den Mühlviertler am kommenden Wochenende eine enorme Herausforderung: Bei dem zur FIA-Zone, zur Europa-Challenge und zur ÖM zählenden Lauf im tschechischen Sosnova sind nicht weniger als 18 Supercars mit dabei. Dabei bringen Piloten aus Russland, Belgien, Litauen, Estland, Ungarn und Tschechien ihre zum Teil extrem hoch gezüchteten Boliden an den Start. „Das Feld repräsentiert international gesehen absolutes Top-Niveau – ich bin gespannt, wo wir da stehen“, sagt Alois Höller zur Ausgangslage.

Bernhard Haudum
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Endlich kein Regen, dafür 35 Grad im Schatten. So kündigte sich der zweite AOM Lauf schon Tage zuvor an. Krankheitsbedingt war RM Racing I etwas verändert mit Rudi, Daniel und Dominik. Für RM Racing II setzten sich Patrick, Rene und als Gastfahrer mit Nico König aus Oberwart ins Kart.

Nach einem komplett verwachsten Wochenende davor konnte es für Dominik als Gastfahrer in der ÖTSM nur besser werden. Glaubten wir zumindest. Doch es sollte anders kommen. Im Training lief noch alles nach Plan. Doch nach den ersten 6 von insgesamt 12 Sprints, sah es aus, als ob RM Racing I vom Pech verfolgt war. Permanent war RM Racing II vor Team I, was natürlich grundsätzlich toll war und auf die fahrerische Leistung von Patrick, Rene und Gaststarter Nico zurückzuführen war, es half aber dem Team I nicht in der Meisterschaft. Doch RM Racing I blieb nach mehreren unverschuldeten Kollisionen ruhig, die Fahrer motivierten sich gegenseitig und holte damit Position für Position auf und schaffte damit in den Sprints Gesamtrang 7 von 39. RM Racing II landete schließlich mit tollen Einzelleistungen auf Rang 11 und zeigte das man dem Einser Team um nichts nachsteht.

Treibstoffpoker am 2. Tag im Short Race
Ein neues Reglement steigert am zweiten Tag die Spannung. Statt bisher drei waren nun vier Rennen zu je zwei Stunden geplant. Dafür war ein Tankstop nicht zwingend vorgeschrieben. Was für ein pokern sorgte, denn jeder wusste, dass mit ca. zwei Stunden der Tank leer sein würde. Wurde im ersten Short Race noch getankt, so fingen manche Teams ab Short Race 2 an zu pokern und ohne tanken durchzufahren. Das bedeutete auch für RM Racing einen Strategiewechsel, neue Gewichtstabellen und das Glück herausfordern. Der Fahrer musste nun selber nach Gefühl und Zeitansage von außen entscheiden, ob er es mit dem letzten Tropfen ins Ziel schaffen würde. Und es funktionierte! Trotz technischem Defekt von Rudis Kart, einer Zeitstrafe von Dominik und Untergewicht von Rene schauten am Ende wieder Platz 6 für RM Racing I und Platz 13 für RM Racing II heraus. Besonders Daniel war diese Wochenende extrem stark unterwegs.

Alles in allem gehen wir mit Zuversicht zum nächsten Rennen, im Wissen dass ohne Kollisionen und technische Defekte bald ein Top 3 Platz fällig wird.

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60 Teams mit 240 Fahrern aus ganz Österreich waren am Pfingstwochenende in Steyerling am Start und fuhren in insgesamt vier Vorläufen an zwei Tagen um den Einzug ins Finale. Nur die besten 16 Teams kamen im 8. KVK Kartevent ins Finale weiter.

Regentraining macht sich bezahlt
Das Wetter hielt was der Wetterbericht prophezeit hatte: Dauerregen vom Feinsten. Schon bald war klar, dass viele Teams damit Probleme haben sollten. Dass sich das Regen-Training für das RM Racing Team auszahlen würde, war klar. Doch vorerst hatten wir Pech bei der Auslosung des Karts. RM Racing ging mit Rene, Dominik , Patrick und Rudi an den Start. Am Tag 1 wurde uns zwei Mal das Kart 14 zugelost, welches am Tag 2 mit einem einstimmigen Beschluss aus dem Rennen genommen wurde. Trotzdem fuhren wir am Tag 1 auf Platz 4 und 6, zwar nicht ganz fehlerfrei aber alles im Rahmen.

Tag 2 sollte entscheiden, ob uns der Finaleinzug gelingt. Nieselregen verschärfte die Bedingungen nochmals: die Bahn war wie von Schmierseife bedeckt. Das Talent von Dominik verhalf uns jedoch zweimal auf Polposition, den Rest erledigten Patrick, Rene und Rudi. Eine geschlossenen Teamleistung bescherte uns Platz 1 und 2 in den Vorläufen 3 und 4 und sicherte somit den 8. Gesamtrang und damit den Einzug ins Finale.

17.20 Uhr: Qualifikation zum großen Finale
Nur 5 Minuten hatten die 16 Karts auf der ultra-kurzen Bahn Zeit, um sich mit der schnellsten Runde Platz 1 zu sichern. Doch Dominik zeigte wieder Nerven und stellte RM Racing mit 0,12 sec Vorsprung auf Platz 1. Wir wussten, das war die halbe Miete für ein erfolgreiches Rennen. Wenn jetzt keine Fehler passierten und wir die Nerven behalten würden war alles möglich.

Gemischte Bedingungen sorgten für spannendes Finale
Unter schwierigen Bedingungen, halb nass und mittlerweile an einigen Stellen auftrocknend, konnte Dominik den 1. Platz knapp behaupten. Da Patrick und Rene sich bei den gemischten Verhältnissen nicht so wohl fühlten, änderten wir die Strategie und Dominik wechselte auf Rudi. Die Mischbedingungen waren genau das richtige Wetter für Rudi. Obwohl uns der Wechsel einen Platz kostete, konnte Rudi mit einer schnellsten Runde nach der anderen die Führung wieder zurückerobern. Zu dem Zeitpunkt war klar: Die Top 3 waren in Reichweite. Der zweitplatzierte Stimmikart und der drittplatzierte CDT 1 holten trotz einer perfekten Fahrt von Patrick und Rene allerdings Zehntel für Zehntel auf. Eine Gelbphase half den Verfolgern aufzuschließen und wir wussten unser beiden Jungstars würden wohl die bereits an der Stoßstange klebende Meute nicht auf halten können.

Stimmikart mit dem besten Fahrer der Szene (Mario Novak) mussten wir nun ziehen lassen, doch Rene lieferte sich bis zum Ende einen erbitterten Zweikampf mit CDT 1, welcher am Ende leider um 1,2 sec zu Gunsten CDT 1 ausging. Eine geschlossene Teamleistung bescherte uns somit am Ende den sensationell 3. Platz. Somit bleibt nur zu sagen: RM Racing ist aufgrund eines toll funktionierenden Teams auf dem Vormarsch und ein ernst zu nehmender Gegner. Bereits nächste Wochenede geht’s wieder zum Training nach Rechnitz.

Dem Veranstalter KVK darf man zu einer rundum gelungenen Veranstaltung gratulieren. Vielleicht gibt es 2016 trotz Umbau des Kalkwerks und einigen Veränderungen im Kartverein Klaus das legendäre Rennen dennoch. Wir von RM Racing würden auf alle Fälle dabei sein und gerne auch die Location für eine Neuauflage stellen.

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MAGGIORA. Mit einem dritten Rang, der punktemäßig wie ein Sieg zählt, endete das Italien-Gastspiel an diesem Wochenende für den oberösterreichischen Rallycrosser Alois Höller (Ford Focus): Der Mühlviertler sicherte sich in Maggiora die vollen Punkte für die FIAZone-Meisterschaft.

Möglich wurde dies, weil jene zwei Piloten, die vor ihm landeten, in dem FIA-Championat nicht punkteberechtigt sind. „Die 30 Punkte, die ich jetzt mit nach Hause nehmen kann, habe ich mir hart erarbeitet – ich hab selten ein so schwieriges Rennwochenende erlebt“, bilanzierte Höller sein Gastspiel in „Bella Italia“.

Dieses begann so gar nicht schön: Im ersten Vorlauf wurde er von einem italienischen Lokalmatador unsanft in die Leitschiene geschickt, im dritten Vorlauf crashte der Ford-Pilot dann ohne „Feindeinwirkung“. Ein 2. und ein 6. Platz in den beiden verbleibenden Heats reichten für den letzten Startplatz im Finale um den Tagessieg. In diesem packte Höller dann den großen Hammer aus und arbeitete sich vom 8. Platz auf den 3. Endrang nach vorne.

„Ich bin zufrieden, nach den Vorläufen habe ich nicht mehr an einen Spitzenplatz geglaubt. Die vielen Punkte entschädigen jetzt aber für die viele Arbeit – durch die zwei Unfälle kamen wir aus dem Schrauben gar nicht mehr heraus“, sagte Höller nach dem Rennen.

Bernhard Haudum
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Schon durch die Trainings in den Woche vorm Rennen standen die Zeichen gut für das 24 Stunden Rennen in Jesolo, Italien. Und so machte sich die Mannschaft am 30. April durch Jürgen Forster und Florian Holzinger verstärkt hochmotiviert in Richtung Italien auf. Die Strategie fürs Rennen wurde bei guten Getränken am Strand von Jesolo geschmiedet. Die Prognose vorm Auftakt-Rennen war es mit RM I und RM II unter die Top 15 zu gelangen und möglichst viele Punkte zu sammeln, da das 24er Rennen doppelt zählt.

Freitagmorgen nach dem freien Training war klar, alle acht Fahrer befinden sich auf einem ähnlich hohen Level. Lediglich ein technischer Defekt oder der in Jesolo so häufig einsetzende Regen könnte das Team zurückwerfen. Dann um 12:30 – der Showdown mit allen 37 Quali-Fahrern am Start. Schon zwei Minuten später war die Sensation für RM perfekt: RM Racing I landete mit dem Starfahrer Florian Holzinger auf Startplatz 3 und RM Racing II mit dem Startfahrer René Gössweiner auf Startplatz 1.

Alles sprintet beim Leman Start

Beim Leman Start um 13.00 ging dann alles gut. Trotz des ungewohnten Starts gab es glücklicherweise keinen der gefürchteten Startcrashes. Dann auch die ersten Fahrerwechsel ohne Probleme, keine Defekte, alles läuft nach Plan – und das sehr schnell. RM Racing I mit Florian, Harry, Dominik und Rudi immer unter den Top 8 unterwegs. Besonders Dominik zeigte den über 180 Fahren warum er auch „Qick Nick“ genannt wird. Eine Runden-Bestzeit jagte die andere. Die Bestzeit von 58.186 blieb 24 Stunden unangetastet.
RM Racing II mit Patrick , Jürgen, Rene und Daniel war lange Zeit auf dem gleichen Niveau unterwegs wie RM I und zeigte was es ausmacht, wenn sich das Team zu 100 Prozent aufeinander verlassen kann. Zeigte einer Schwächen besserte der Andere sofort aus. Daniel und Rene sauschnell im Trockenen, Patrick und Jürgen zeigten besonders im Nassen ihre Qualitäten.

Mit Regen und Adrenalin durch die Nacht
Der nicht ersehnte Regen kam und wir wussten: Das ist nicht unser Wetter. Doch mit Teamgeist und einer Menge Herz stellten wir uns der Nässe. Nicht fehlerfrei aber immer im Plan ging’s durch die regnerische Nacht, während René und Harry sich eine Auszeit nahmen, kämpfte sich der Rest der Mannschaft ohne Schlaf bis zum Morgengrauen. In den Morgenstunden kristallisierte es sich heraus, es könnte klappen, das Beste 24er der letzten Jahre zu erreichen.

Beide Teams waren zu diesem Zeitpunkt in den Top 10 angekommen, jetzt hieß es nur mehr Platz halten. Die letzten beiden Karts waren jedoch sogenannte Krücken und es fehlten am Schluss nur wenige Sekunden. Umso mehr freut sich das Team, dass am Ende die sensationellen Plätze 6 für RM I und 11 für RM II herausgekommen sind.

Fast fehlerfrei mit einem genialen Teamspirit geht es bei den nächsten Rennen noch weiter nach vorne. So bleibt nur zu sagen, man sieht sich spätestens beim nächsten Rennen und vielleicht auch dann auf den Treppchen.

Großer Dank gilt unserer mitgereisten Begleitung für die tolle Unterstützung und Hermann Jaksche kurz „DA JAGA“, unserem Betreuer und Masseur, der uns nicht nur kulinarisch verwöhnt hat, sondern auch kleine Wehwehchen im Keim erstickte.

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GÖTZENDORF. In bislang unbekannte Gefilde zieht es am kommenden Wochenende den oberösterreichischen Rallycrosser Alois Höller (Ford Focus): Der Mühlviertler gibt bei einem FIA-Zone-Lauf im italienischen Maggiora Gas.

„Ich kenne die Strecke noch nicht, diese wurde für den Rallycross-Sport neu adaptiert. Ungeachtet dessen freue ich mich auf das Rennen, ich bin noch nie in Italien gefahren“, sagt Höller zur weiten Reise in den sonnigen Süden.

Dort erwarten ihn nicht nur die bekannt heißblütigen Fans, sondern auch ein internationales Feld erlesener Güte: Neben den „üblichen Verdächtigen“ aus Ungarn und Tschechien und dem einen oder anderen Österreicher – u.a. ist Ford-Markenkollege Jürgen Weiß mit dabei – sind Piloten aus Belgien und Lokalmatadore aus Italien am Start.

Alois Höller ist zuversichtlich, in diesem Klassefeld bestehen zu können: „Mit den zwei 2. Plätzen in den ersten FIA-Zone-Läufen habe ich gesehen, dass wir gut mit dabei sind. Ich hoffe, dass ich in Maggiora an die Leistungen in den Auftaktrennen anschließen und möglichst viele Punkte nach Hause mitnehmen kann“, sagt der vielfache Champion.

Bernhard Haudum
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MARIAPOCS. Erfolgserlebnis für den oberösterreichischen Rallycrosser Alois Höller (Ford Focus): Beim zweiten FIA-Zone-Lauf der Saison im ungarischen Mariapocs landete der Mühlviertler als Zweiter im absoluten Spitzenfeld.

Dabei begann das österliche Rennwochenende für den RUBBLE MASTER Piloten höchst unerfreulich: Nach Lospech und einer Disqualifikation in den Vorläufen musste er vom vierten Startplatz in das Semifinale. Dort zeigte Höller so richtig auf und sicherte sich mit einem Sieg seinen Platz in der ersten Reihe des entscheidenden Finallaufes.

In diesem erwischte er einen hervorragenden Start und konnte bis auf den ungarischen Lokalmatador Tamas Kiss (Skoda Fabia) sämtliche Gegner hinter sich lassen. „Das war heute ein hartes Stück Arbeit, nach dem Pech in den Vorläufen habe ich mir nicht mehr viel ausgerechnet, umso mehr freue ich mich über den zweiten Endrang“, sagte ein zufriedener Alois Höller im Ziel. Dies umso mehr, da die Top-Platzierung genügte, um als neuer Führender im FIA-Zone-Championat die Heimreise aus Ungarn anzutreten.

Bernhard Haudum
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SLOVAKIARING. Gelungener Saisonauftakt für den oberösterreichischen Rallycrosser Alois Höller (Ford Focus): Beim ersten Saisonlauf auf dem Slovakiaring wurde er heute als Zweiter nicht nur bester Österreicher, sondern konnte auch eine Menge wichtiger Meisterschaftspunkte mit nach Hause nehmen.

Höller zeigte dabei in dem extrem gut besetzten Feld seine Klasse: Obwohl er seinen Ford in einem der Vorläufe mit einem defekten Differential vorzeitig abstellen musste, qualifizierte er sich für das Große Finale der Besten. Auf dem Weg dorthin setzte er im Semifinale mit einem Laufsieg und der schnellsten Zeit eine besondere „Duftmarke“.

Im Finale selber musste er dem Ungarn Tamás Kárei in einem bärenstarken Skoda Fabia bereits am Start den Vortritt lassen. Den Rest der Gegner hielt er aber auf Distanz und brachte den zweiten Platz sicher ins Ziel. „Das Auto von Kárei geht unglaublich gut, da hatte ich keine Chance. Ich hab mich daher auf den zweiten Platz und die damit verbundenen wichtigen Punkte für die Meisterschaft konzentriert“, sagte Alois Höller im Ziel.

In diesem durfte er sich in dem mit Fahrern aus Ungarn, der Slowakei, Russland und Österreich besetzten Feld auch als bester Österreicher feiern lassen, sein Ford-Markenkollege Jürgen Weiß landete auf dem fünften Rang.

Bernhard Haudum
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GÖTZENDORF. Einen Monat früher als sonst üblich startet heuer der heimische Rallycross-Zirkus in die neue Saison: Beim Saisonauftakt am kommenden Wochenende auf dem Slovakiaring geht es erstmals um Punkte. Mit dabei ist einmal mehr auch der 30-fache Titelträger Alois Höller aus Götzendorf bei Rohrbach, der seinen erfolgreichen RUBBLE MASTER Ford Focus in die Schlacht wirft.

Höller und sein Team haben die deutlich verkürzte Winterpause genützt, um den Meisterboliden der letzten Jahre komplett auf Vordermann zu bringen. „Wir haben sowohl am Motor als auch am Fahrwerk gearbeitet“, erzählt der Mühlviertler, der ohne ausführliche Testfahrten in das erste Rennen muss. „Durch die Witterung war kein Test mehr möglich. Somit müssen wir die Verbesserungen gleich unter Rennbedingungen ausprobieren“, sagt Höller.

Dabei wartet auf dem Slovakiaring enorm starke Konkurrenz: Mehr als 100 Starter werden erwartet. 20 davon gehen so wie Höller in der Klasse der „Super-Cars“ ins Rennen. „Es sind viele neue Piloten mit Top-Geräten mit dabei – ich bin gespannt, wo wir da stehen“, beschreibt der HOGA-Pilot die Ausgangsposition. Neu ist in der Saison 2015 auch Höllers Bewerber: Der Götzendorfer fährt ab sofort für den MSC Rottenegg, der sowohl als Rennveranstalter als auch „Heimstätte“ vieler erfolgreicher Rennfahrer einen ausgezeichneten Ruf besitzt.

Bernhard Haudum
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