Günther Weissenberger folgt dem Firmengründer Gerald Hanisch als CEO

Gerald Hanisch zieht sich aus dem operativen Geschäft der RM Group zurück und konzentriert sich auf seine Rolle als Eigentümer. Herr Hanisch ist und bleibt „Mr. Rubble Master“ und wird weiterhin die RM Group repräsentieren und als Gründer das Gesicht nach außen sein. An seine Stelle als CEO tritt ab sofort Günther Weissenberger. Rudolf Schöflinger übernimmt die Rolle des CSO, mit 1. Juni ist Bernhard Fischereder neu als CTO an Bord und rundet das Management-Team ab.
 
„RUBBLE MASTER hat ein sehr fähiges und engagiertes Führungsteam mit Günther Weissenberger an der Spitze, das es versteht, aus Visionen konkrete Schritte abzuleiten und erfolgreich in die Tat umzusetzen“, ist Gründer und Eigentümer Gerald Hanisch überzeugt.
 
Fünfköpfiges Management-Team festigt Vorreiterrolle
Ab sofort übernimmt der langjährige CFO, Günther Weissenberger, die Rolle des CEO. Rudolf Schöflinger, seit über 20 Jahren bei RUBBLE MASTER, übernimmt als CSO. Ab 1. Juni ergänzt Bernhard Fischereder als CTO das Management. Er wird per 1. Jänner 2025 gemeinsam mit Günther Weissenberger & Rudolf Schöflinger die Geschäftsführung übernehmen. Die beiden Prokuristen Julia Aschenwald, Head of Administration, und Patrick Wolkerstorfer, Head of Operations Management, runden das fünfköpfige Management ab.
 
„Der Dank der gesamten RM-Familie gilt dem Firmengründer Gerald Hanisch. Seine unternehmerische Leidenschaft und sein Pioniergeist haben das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist. Wir wünschen ihm alles Gute für eine wohlverdiente, ruhigere Zeit“, so Weissenberger abschließend.
 

Günther Weissenberger als neuer CEO
Günther Weissenberger als neuer CEO

Von 28. Februar bis 1. März 2024 fand das Product Champions Meeting Latam in Playa del Carmen, Mexiko, statt. Das Meeting war ein voller Erfolg und bot eine hervorragende Gelegenheit für unsere Händler aus verschiedenen lateinamerikanischen Ländern, sich zu vernetzen und die neuesten Entwicklungen unserer Produkte zu erfahren. Das Programm deckte eine breite Palette von Themen ab, darunter die neuesten Produktinformationen, Einblicke in die RM Virtual World & Digital Solutions, weltweite Marktentwicklungen mit Fokus auf LATAM, Nachrichten von der RM Academy sowie aktuelle Anwendungen in der Region. Besonders spannend war die Diskussion über die aktuelle Lage in Lateinamerika, die wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Branche bot.

Die Demo vor Ort ermöglichte unseren Teilnehmern, sich anhand eines Maya Train-Bauprojekts ein Bild von unseren Produkten zu machen. Der verwendete Kalkstein als Material verdeutlichte die Vielseitigkeit unserer Maschinen und ihre Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Neben dem fachlichen Austausch kam auch der soziale Aspekt nicht zu kurz. Die Gruppenaktivität zum Teambuilding stärkte den Zusammenhalt und förderte das Networking zwischen den Vertretern aus den Ländern Uruguay, Mexiko, Argentinien, Peru, Kolumbien, Brasilien, Ecuador, Zentralamerika & Karibik sowie Paraguay.

 


 

Wir danken allen Teilnehmern für ihre aktive Teilnahme und freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse in unsere zukünftige Arbeit einfließen zu lassen.

Fortschrittliche Recyclinganwendung in Argentinien

Gebrochene Schlacke & Beton werden zu 100 % wiederverwertet

Pionieranwendung in Argentinien: Seit mittlerweile 4 Jahren bricht der Kunde von RM Händler COVEMA S.A.C.I.F. mit dem RM 100GO! Brecher Beton und Schlacke, und das höchst effizient und umweltfreundlich.

 


Land: Argentinien
Maschine: RM 100GO! + RM MS105GO!
Material: Beton & Schlacke
Aufgabematerial: 0–500 mm
Endkorn Größe: 0-30 mm

Bei einer Durchsatzleistung von 150 t/h zerkleinert der RM 100GO! acht Stunden pro Tag Beton und Stahlschlacke von 0–500 mm auf 0–30 mm direkt vor Ort. Der Kunde, ein Experte in der Verwendung und Einbindung von Recyclingmaterialien im Straßenbau in Argentinien, bricht Beton, um diesen dann für die Erzeugung von neuem Beton einzusetzen. Zusätzlich wird Schlacke für den Straßenbau gebrochen und für die Produktion von neuem Stahl wiederverwertet. Somit kann, dank dem Prallbrecher, das gesamte Material zu hundert Prozent recycelt werden.

Brecher punktet mit Vielseitigkeit und Nachhaltigkeit

Vor über vier Jahren wurde der RM Brecher bestellt und in Betrieb genommen. Besonders wichtig war es dem Kunden, einen Brecher zu erwerben, der vielfältig für die unterschiedlichsten Anwendungen geeignet ist. Der RM 100GO! kann diesen Anspruch zweifelsfrei erfüllen. Die Prallmühle ermöglicht nicht nur das Zerkleinern von Beton aus dem Abriss alter, fester Beläge, sondern auch die Wiederverwertung anderer regional verfügbarer Materialien wie Schlacke. Die herausragende Qualität der Maschine und die günstigen Finanzierungsbedingungen durch den RM Händler COVEMA überzeugten schlussendlich für den Kauf des Brechers.

Kunde Covema aus Argentinien mit RM 100GO!

 

„Dank der extremen Vielseitigkeit, die der RM 100GO! Brecher bei der Wiederverwertung lokal verfügbarer Materialien bietet, sind wir in der Lage, den höchsten Grad an Umweltengagement auf dem argentinischen Straßenmarkt zu erreichen“, bestätigt der Kunde.

 

Kunde Covema aus Argentinien mit RM 100GO!

Das gilt es beim Brechen von Schlacke zu beachten

Schlacke entsteht bei der Produktion von Stahl und besteht aus mineralischen Bestandteilen sowie anderen Elementen, die während des Schmelzprozesses aus dem Metallerz entfernt werden. Schlacke enthält zudem meist noch Eisen, welches bei der falschen Auswahl des Brechers Schäden in der Brechkammer verursachen kann. Der Vorteil mit dem RM 100GO! Brecher ist das RM Release System (Prallwerksöffnung zur Blockaden-Beseitigung im Prallwerk), welches sich öffnet, sollten Eisenstücke im Brechgut enthalten sein, und so Schäden in der Brechkammer verhindert. Dennoch sollten zu große Stücke vor der Aufgabe unbedingt aussortiert bzw. vorzerkleinert werden, da zu große Eisenteile trotz Release-System Schäden am Brecher anrichten können.

Am 24. Mai 2024 öffnet RM am Hauptstandort in Linz-Pichling von 17:00 bis 23:00 Uhr seine Tore und lädt Jung und Alt ein, den Brecher- und Siebhersteller näher kennenzulernen. Zusätzlich wird die Erweiterung der Produktionshalle feierlich eröffnet.

Neben neun spannenden Forschungsstationen, die Besucherinnen und Besuchern zum aktiven Mitmachen einladen und interessante Einblicke zur Funktionsweise von Brechern und Sieben, digitale Baustellen und Recycling vor Ort gewähren, besteht erstmals die Möglichkeit, einen Brecher mittels Funkfernbedienung aus sicherer Entfernung selbst zu steuern. Ein weiteres Highlight wird eine detailgetreue Nachbildung einer Baustelle sein. Dabei werden auf einer Fläche von 6×4 Meter nicht nur die Brecher und Siebe von RM präsentiert, sondern auch Bagger und eine Vielzahl weiterer Maschinen, die auf klassischen Baustellen zum Einsatz kommen, gezeigt. Zusätzlich zu den Mitmach- und Forschungsstationen feiert die RM Group an diesem Abend die Fertigstellung ihrer Produktionshallenerweiterung.

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns bei erfrischenden Getränken, einem kleinen Imbiss und guter Musik zu feiern!

Erster eigener Brecher statt Auftragsvergabe

Recyclingmaterial selbstständig, flexibel und ortsunabhängig aufbereiten und als Ergebnis hoch qualitatives Endkorn erhalten. Das war der Wunsch des französischen Kunden von RM Vertriebspartner I.M.H. Mit dem im Februar erstmalig angeschafften RM 90GO! Brecher inklusive Windsichter ist das nun Realität.

 


Land: Frankreich
Maschine: RM 90GO! + Windsichter + RM MS95GO!
Material: Beton & Bauschutt
Aufgabematerial: 0-500 mm
Endkorn Größe: 0-20 mm

Amourdedieu TP mit Sitz in Ansouis, nördlich von Marseille, ist mit über 80 Mitarbeitern eines der führenden Unternehmen für öffentliche Bauvorhaben, Landschaftsbau und Recycling mineralischer Abfälle in Südfrankreich. Für verschiedene temporäre Baustellen benötigte das Unternehmen einen mobilen Brecher, der vor Ort Recyclingmaterial wie Beton und Bauschutt zerkleinern und in hochwertiges Endkorn in den gewünschten Größen aufbereiten kann. Bisher wurde diese Aufgabe stets an externe Dienstleister vergeben, doch nun kann der Kunde dank dem RM 90GO! Brecher diese Aufgabe ortsunabhängig und flexibel selbst bewältigen.

Mit einer Durchsatzleistung von 110 t/h kann der Prallbrecher von RUBBLE MASTER das 0–500 mm große Aufgabematerial in 0–30 mm und 30–80 mm großes, sortenreines Endkorn aufbereiten. Das feinere Endmaterial wird als Unterbau für Gebäudekonstruktionen oder Plattformen recycelt, während das gröbere Endprodukt, speziell das 30–80 mm große Korn, zur Unterstützung für die Entwässerung von Wänden und Gebäuden verwendet wird. Der im Brecher integrierte Windsichter spielt eine entscheidende Rolle dabei, Störstoffe von hochwertigen Recyclingbaustoffen zu trennen und dadurch die Herstellung eines qualitativ hochwertigen Endprodukts zu gewährleisten.

 

Kunde IMH aus Frankreich mit RM 90GO!
 
 
 

„Wir sind sehr zufrieden mit der erzeugten Endkörnung des Prallbrechers. Vor allem der Windsichter ist dank seiner Leistungsfähigkeit bei der Trennung von Störstoffen des 30–80 mm großen Materials sehr hilfreich“, so Ollier Julien, Geschäftsführer von Amourdedieu TP.

 

Hier finden Sie mehr Infos zum Windsichter.

Wendig, mobil, leichte Inbetriebnahme und umweltfreundlich. Diese Kriterien waren für den Recyclinghof-Betreiber Solid Waste Recycling Company P.C. aus Larisa, Griechenland, beim erstmaligen Kauf ihres Brechers durch den griechischen RM Vertriebspartner Helma SA entscheidend. Der RM 70GO! 2.0 kam dafür wie gerufen.
 


Land: Griechenland
Maschinen: RM 70GO! 2.0
Material: Bauschutt
Aufgabematerial: 400 mm
Endkorn Größe: 0-35 mm
RM 70GO! 2.0 in Griechenland mit Kunde

Auf dem griechischen Festland in Larisa wird mittlerweile seit über einem halben Jahr mittels dem RM Prallbrecher rund 70 t pro Stunde an Bauschutt und gelegentlich auch Asphalt gebrochen und für den Weiterverkauf zu 0-35mm hochwertigem Endkorn aufbereitet. Und das, obwohl zuvor noch nie mit einem Brecher gearbeitet wurde. Die einfache Handhabung und Inbetriebnahme des RM Brechers ermöglicht es selbst unerfahrenen Maschinisten sofort loszulegen. Dank dem RM GO! Prinzip, das für Einfachheit und Effizienz steht, kann der Brecher innerhalb von Minuten in Betrieb genommen werden und flexibel für die unterschiedlichsten Materialien sowie für einen Ortswechsel eingesetzt werden.

Kompaktheit & Wendigkeit von Vorteil

Auf dem kleinen Recyclinghof gestalten sich das Manövrieren und spezielle Umkehrmanöver mit großen Maschinen schwierig bis gar unmöglich. Hier kann der RM 70GO! 2.0 seine Vorteile voll ausspielen. Mit nur 19 t Gewicht zählt der RM 70GO! 2.0 zu den Leichtgewichten unter den Brechern. Dank seiner kompakten Größe überzeugt er mit herausragender Wendigkeit, selbst wenn der Platz begrenzt ist und besticht zusätzlich mit seiner enormen Durchsatzleistung.

Möglichst geringe Emissionswerte

In Griechenland müssen alle Baumaschinen spezielle gelbe Kennzeichen tragen, um sofort erkennbar zu sein, dass sie den Umweltauflagen der Regierung entsprechen. Für den RM 70GO! 2.0 ist das kein Problem, denn mit seinem extrem geringem Dieselverbrauch bei gleichzeitig hoher Durchsatzleistung zählt er zu den nachhaltigsten Prallbrechern seiner Klasse.

Über 9000 t an Material mit einer Aufgabegröße von bis zu 400 mm wurden bis jetzt gebrochen. Damit nicht genug: aufgrund der hohen Zufriedenheit des griechischen Kunden werden bereits weitere Einsatzbereiche mit dem mobilen Prallbrecher angedacht.

Anfang Dezember hat der Brecher RM 90GO! mit der Seriennummer 500 die RM Produktionsstätte in Haid, Oberösterreich, verlassen und wird für eine Baustelle in Kroatien eingesetzt. Ein besonderer Dank geht an unser engagiertes und fleißiges Produktionsteam, das diesen unglaublichen Meilenstein erreicht hat. Wir sind stolz darauf, das #besteteam in der Branche zu haben.
 

Maschinenjubilar 500 RM 90GO!
Maschine 500 RM90GO! Krk Limestone

In den letzten Jahren haben sich virtuelle 3D-Welten als neue digitale Präsentationsform entwickelt. In der Pandemie wurden sie verstärkt genutzt, um Kunden zumindest einen virtuellen Messerundgang zu bieten, nachdem weltweit die Messen abgesagt waren. Diese neuen 3D-Welten werden sich rasch entwickeln und in Zukunft vermutlich Websites ablösen, da sie neue Möglichkeiten der Darstellung und Kooperation bieten.

Aus diesem Grund arbeitet die RM Group seit letztem September intensiv an der Entwicklung einer virtuellen RM Welt, in der wir unsere Produkte und Innovationen in digitaler Form präsentieren können. Neben der Website und dem RM Cockpit soll die virtuelle Welt ein weiteres wertvolles digitales Tool für Kunden, Händler sowie potentielle Mitarbeiter werden. Dabei können Besucher virtuell durch eine realistische Umgebung navigieren und unsere Produkte aus verschiedenen Perspektiven betrachten.

In Zukunft soll es den Nutzern möglich sein, die Maschinen in beeindruckender Detailtreue zu erkunden. Von jedem beliebigen Standpunkt aus können sie die verschiedenen Komponenten betrachten und die Funktionalitäten unserer Produkte besser verstehen. Dadurch erhalten sie ein interaktives Erlebnis, das ihnen hilft, die passende Lösung für ihre Anforderungen zu finden.

Besuchen Sie unsere virtuelle Welt und verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck über die bereits bestehenden Möglichkeiten.

Virtuelle Welt Maps
Virtuelle Welt Welcome

Bis zu 110 Tonnen Kies pro Stunde bricht der RM Kunde Welbers in Wemb, Nordrhein-Westfalen, mit dem RM 100GO! hybrid, und das vollelektrisch, direkt am Netz. Die Ergebnisse sprechen für sich: der vollelektrische Antrieb senkt die Energiekosten um rund 50%, die gesamten Betriebskosten um 11% pro Jahr und schont nebenbei die Umwelt. Zusätzlich profitiert der Familienbetrieb von maximaler Flexibilität. Durch den hybriden Prallbrecher können sie neben der vollelektrischen Aufbereitung von Kies zusätzlich andere Materialien, wie Bauschutt, brechen.

 


Land: Deutschland
Maschine: RM 100GO! hybrid
Material: Kies & Bauschutt
Aufgabematerial: Kies: 16-x, 32-x, Bauschutt: 0-650
Endkorn Größe: 0-16 mm Kies, 0-45 mm Bauschutt

Seit Generationen betreibt die Firma Welbers in Deutschland ein Sand- und Kieswerk. Im Juli 2023 schafften sie sich nun zum ersten Mal einen eigenen Brecher, den RM 100GO! hybrid an, um Kies zu höchst qualitativem Endkorn in der Fraktion 0-16 mm aufzubereiten. Der Grund: zuvor angemietete Kegelbrecher können mit dem Ergebnis, welches Prallmühlen erzielen, nicht mithalten. „Mit dem neuen RM 100GO! hybrid erzielen wir ein deutlich schöneres Bruchbild im Vergleich zu zuvor genutzten Kegelbrechern. Eine bessere Anhaftung vom Asphalt sowie deutlich schönere Ziersplitte ist für unsere Kunden, die aus Landschaftsgärtnern, Bauunternehmern bis hin zu privaten Endkunden bestehen, wesentlich“, so Jonathan Schaffers, Geschäftsführer der Welbers Kieswerke GmbH.

Testbetrieb direkt am Gelände überzeugt

Obwohl der deutsche Betrieb anfangs noch skeptisch gegenüber der Leistung des RM Brechers war, konnte ein Testbetrieb im Mai alle Bedenken ausräumen. Der langjährige RM Händler Christophel, ein bereits kompetenter Ansprechpartner und Lieferant von mobiler Aufbereitungstechnik für den Kieswerk-Betreiber, organisierte einen Testbetrieb direkt am Gelände des Kieswerkes und demonstrierte, wie der RM 100GO! 16-40 mm Kies und Überkorn von 32-130 mm zu feinstem Endkorn auf 0-16 mm aufbereitet. Neben der Kies-Anwendung testete Firma Welbers die Anlage auch in ihrem Bauschutt. Hier bestätigte die Anlage das, was bereits von vielen umliegenden und zufriedenen RM-Betreibern bekannt war: ein fertiges Endprodukt 0-45 mm, sowie ein gesichtetes Überkorn bei hoher Leistung und guten Betriebskosten. Die Ergebnisse überzeugten – Ende Mai erfolgte die Bestellung des RM 100GO! hybrid.

Umwelt schonen und Treibstoffkosten senken dank Hybrid-Antrieb

Das Bestreben, die Flächen in einem ökologisch wertvolleren Zustand zu hinterlassen, als sie zu Beginn der Abgrabung vorgefunden wurde, ist seit jeher die Philosophie des Familienunternehmens Welbers. Deshalb, und, um den am Gelände bereits vorhandenen Netzanschluss bestmöglich nutzen zu können, fiel die Entscheidung auf die Hybrid-Variante des RM Brechers. So steht einem emissionsfreien, vollelektrischem Betrieb nichts im Weg. Ein angenehmer Nebeneffekt sind die Kosteneinsparungen: die ohnehin hohen Treibstoffkosten sinken und Strom wird eingesetzt. Seit der Anlieferung im Juni konnten dadurch bereits € 1000,- Diesel gespart werden.

Vollelektrisch Brechen: Einfach und unkompliziert

Kaum jemand hat bisher Kies vollelektrisch mit mobilen Brechanlagen gebrochen. Mit vorhandenem Netzanschluss ist dies jedoch einfacher als gedacht. Um den Brecher in Betrieb zu nehmen, steckt Schaffers das 15 Meter lange Kabel zuerst an der Trafostation und dann am Brecher an. Mit diesem simplen Vorgang ist die Inbetriebnahme in nur wenigen Minuten abgeschlossen. „Wir sind mit dem Brecher sehr zufrieden, weil er im elektrischen Betrieb wirklich die Leistung hat die er verspricht und den Kies hervorragend aufbereitet“, ergänzt Schaffers.

Maximale Flexibilität & Mobilität

Neben der Kosteneffizienz und Emissionsreduktion erkennt Schaffers den zusätzlichen Vorteil der Flexibilität und Mobilität des hybriden Prallbrechers. Dank des raupenmobilen Fahrwerks produzieren sie, neben der vollelektrischen Kiesaufbereitung, Bauschutt in der Fraktion 0-45, im Dieselbetrieb, direkt am Gelände. Wurde zuvor die Aufbereitung des Bauschutts fremdvergeben, so kann das nun selbst, flexibel und ortsunabhängig übernommen werden. Diese Mobilität gepaart mit der emissionsarmen Antriebstechnik schätzt der Betreiber sehr. Besonders im Hinblick auf die neue Ersatzbaustoffverordnung, die seit dem 1. August 2023 in Deutschland in Kraft ist, bringt dies dem Kunden einen erheblichen Vorteil, da er nun nicht mehr ständig einen Eignungsnachweis von externen Dienstleistern einholen muss, sondern selbst agieren kann.

Einige Tausend Tonnen Kies konnten seit Juli bereits aufbereitet werden und das ganz ohne Treibstoff. Momentan plant das Unternehmen, im Kampagnen-Betrieb zu fahren. Alle paar Monate soll für zwei bis drei Wochen Bauschutt gebrochen werden. In der Zwischenzeit wird Kies im vollelektrischen Betrieb aufbereitet. Rund 40.000 Tonnen Kies sollen somit pro Jahr am Netz gebrochen werden. „Mit dem RM 100GO! hybrid können beide Einsatzgebiete, Bauschutt und Naturstein, perfekt abgedeckt werden. Es freut mich, dass wir die optimale Lösung, welche sowohl kosteneffizient als auch umweltschonend ist, für unseren Kunden Welbers gefunden haben“, unterstreicht Christian Knepperges, Sales Manager von der C. Christophel GmbH.